H*story #10

Wer bezahlt, bestimmt die Geschichte. Über Geld, Förderlogiken und die Frage: Was entsteht, wenn Markt und Macht entscheiden?

Doors 18:30

Start 19:00

h*story – Über das Erzählen und Auslassen: Wem gehört die Geschichte?

Eine Diskussionsreihe über Literatur im Spannungsfeld von Sprache, Macht und Verantwortung.

An zehn Abenden treffen Autorinnen, Übersetzerinnen, Verlegerinnen, Kritikerinnen oder andere Stimmen des literarischen Feldes aufeinander. Jede Veranstaltung basiert auf einer zugespitzten These. Drei Gäste eröffnen den Abend mit kurzen Inputs, darauf folgt die moderierte Diskussion – offen, kritisch und mit Beteiligung des Publikums.

h*story #10: Wer bezahlt, bestimmt die Geschichte. Über Geld, Förderlogiken und die Frage: Was entsteht, wenn Markt und Macht entscheiden?

Mit Lea Schlenker, Anja Nora Schulthess & Isabelle Vonlanthen

Moderation: Demian Cornu

Lea Schlenker (*1992 in Zürich) schreibt Gedichte, Prosa und journalistische Beiträge. Ihr erster Gedichtband Eine Auswahl an Fluchtmöglichkeiten wurde 2020, ihr zweiter Band Meskalin Sunsets 2023 im Aphaia Verlag publiziert. Ihre Texte wurden in verschiedenen Sprachen und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Zudem ist sie Mitgründerin des Kollektiv Kitzeln, das eine feministische Lesebühne in Bern veranstaltet. Das Kollektiv wurde 2024 mit einem Kulturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet.

Anja Nora Schulthess, geb. 1988, studierte Philosophie, Kulturanalyse, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Gender Studies an der Universität Zürich. Sie schreibt kulturwissenschaftliche Texte, Essays, Lyrik und Prosa. Als Journalistin schrieb sie u. a. für Das Magazin, Republik, WOZ, Fabrikzeitung, Luzerner Zeitung, NZZ Campus, Literarischer Monat, FRIDA Magazin und diverse Kulturmagazine. 2017 erschien ihr Lyrikdebüt worthülsen luftlettern dreck. Ihr Buch Das Packeis vermüllern zu den Untergrundzeitungen der Zürcher Jugendunruhen erschien 2023 beim Verlag edition8. 2019 erhielt sie für ihre Arbeit zu den Untergrundzeitungen den Jahrespreis des Schweizerischen Sozialarchivs. 2021–2022 war sie Co-Chefredaktorin von 041 – Das Kulturmagazin (Luzern).

Gegenwärtig ist sie als selbstständige Autorin und Journalistin tätig und arbeitet an ihrem Prosa-Debüt. 2021 erhielt sie einen Förderbeitrag der Albert Koechlin Stiftung – Talentförderung Literatur. 2022 wurde sie mit einem Werkbeitrag durch die Zentralschweizer Literaturförderung sowie durch das Amt für Kultur St. Gallen ausgezeichnet. Schulthess lebt in Luzern.

Isabelle Vonlanthen (*1973) hat Slawistik und Zeitgeschichte in Fribourg und St. Petersburg studiert und zur Lyrik der polnischen Zwischenkriegszeit promoviert. 2004 bis 2007 lebte sie in Warschau. Sie ist stellvertretende Leiterin des Literaturhaus Zürich, wo sie u. a. jährlich die Tage internationaler Literatur kuratiert. 2014–2021 war sie Präsidentin der Literaturkommission der Stadt Zürich, 2022 Mitglied in der Jury des Deutschen Buchpreises, 2024/2025 Mitglied in der Jury des Schweizer Buchpreises. Sie ist auch regelmässig als Lektorin, Moderatorin oder Übersetzerin tätig.

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