Literatur und der Kampf um Freiheit

Lesung und Gespräch mit Atefe Asadi und Sahar Tavakoli (Iran) Moderation: Ana Sobral

Doors 18:30

Start 19:30

Lesung und Gespräch mit Atefe Asadi und Sahar Tavakoli (Iran) um 19.30 Uhr
Moderation: Ana Sobral


Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation im Iran wird dieser Abend die Herausforderungen beleuchten, die mit der Suche nach authentischem Ausdruck in der Literatur unter autoritären Verhältnissen und im Exil einhergehen.


ATEFE ASADI
ist Autorin, Redakteurin, Übersetzerin und Songwriterin aus Teheran. Sie arbeitete u.a. als Redakteurin und Übersetzerin für verschiedene Underground- Magazine. Sie schreibt über soziale, politische und religiöse Themen der iranischen Gesellschaft, einschließlich Genderfragen, Sexualität und Frauenrechte.

Einige ihrerGeschichten wurden in unabhängigen Zeitschriften wie The Morva Quarterly, Consefr und Saayeha oder auf Online-Plattformen wie Ketaabchi veröffentlicht. Andere Werke wurden vom iranischen Ministerium für Kultur und islamische Führung als nicht druckbar erklärt. In ihrer Heimat stand sie unter großem politischen Druck, wurde mehrfach verhört und musste ihre Social Media-Accounts schließen. Seit 2022
lebt die Autorin in Deutschland im Exil.


SAHAR TAVAKOLI hat als Verlegerin, Übersetzerin und Dichterin im Iran den Druck und die Einschränkungen beim Schaffen von Literatur unter einem autoritären Regime am eigenen Leib erfahren.

Vor zwanzig Jahren hatte sie mit ihrem Mann in Teheran den Dastan-Verlag gegründet. 2023 geriet sie ins Visier des Regimes – und
entschied sich zur Flucht in die Schweiz. Mit den neuen Ausdrucksräumen, die sie im Exil gefunden hat, veränderte sich ihr eigenes Schreiben erheblich. Sahar hat zahlreiche Bücher geschrieben und verschiedene englischsprachige Autor:innen ins Persische übersetzt. Für ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden.


Eine Veranstaltung in Kooperation von

Weiter Schreiben Schweiz (artlink), Sous Soul Bern, der Berner
Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not (RBS Bern) und volldabei


Mit freundlicher Unterstützung:
Burgergemeinde Bern, Kanton Bern, Temperatio Stiftung, Gubler-Hablützel Stiftung,
Landis & Gyr, Ev.-Ref. Kirche Bern

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Vorverkauf 22.- Kulturlegi 15.- Geflüchtete Gratis
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